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Noch eine Woche bis zum Barcamp Stuttgart
Nächstes Wochenende ist es so weit: Zum ersten Barcamp in Baden-Württembergs Landeshauptstadt treffen sich dann bis zu 200 Teilnehmer - Blogger, Marketingexperten, Unternehmer, Programmierer und alle Internetinteressierten, um sich in einer offenen Umgebung auszutauschen und voneinander zu lernen.
Nach den positiven Erfahrungen beim
Barcamp Bodensee und zuletzt auch beim
TYPO3camp in München bin ich wiederum sehr gespannt auf das Wochenende hier in Stuttgart, freue mich auf interessante Vorträge, Diskussionen und fachlichen Austausch sowie nette Kontakte.
Noch sind wenige Restplätze frei, Kurzentschlossene können sich also noch anmelden:
bcstuttgart.mixxt.de.
Viel mehr Lübeck
Vom 07. bis zum 10.09.2008 war ich in Lübeck zu den Interdisziplinären Fachtagungen "
Mensch & Computer", "
DeLFI", "
Usability Professionals" und "
Cognitive Design", die sich unter dem Motto "
Viel mehr" zu einer Gesamtkonferenz zusammengeschlossen haben.
Laut Aussage der Veranstalter kamen über 600 Personen an den vier Tagen zusammen, um sich über "die Entwicklung, Bewertung und Verarbeitung interaktiver Medien" auszutauschen. Die einzelnen Fachtagungen widmeten sich dabei den Themen
Mensch-Computer-Interaktion,
e-Learning, Cognitive Design und
Usability-Engineering. Alle Themen sind dabei eng miteinander verbunden und somit war auch der fachübergreifende Austausch ein wesentliches Kernelement an allen Tagen.
Aufgrund meiner rel. späten Anreise reichte die Zeit am Sonntag für mich nur noch zur Anmeldung und zu einem kurzen Rundgang über den Campus, die Workshops konnte ich leider nicht besuchen.
Der Montag begann mit einer Keynote der "DeLFI",
Prof. Schulmeister aus Hamburg, der - unterlegt durch zahlreiche Studien - den "Mythos" der "net Generation" widerlegte. Zahlreiche Statistiken zeigen, dass auch heute Fernsehen noch die dominante Rolle spielt, dich gefolgt von Musik und der Computer erst auf den hinteren Plätzen auftaucht. Weiter ging es dann mit mehreren parallelen Sessions der einzelnen Konferenzen, so dass mir bei der Viezahl der angebotenen Vorträge die Auswahl manchmal sehr schwer fiel. Ich besuchte zunächst die Vorträge zu "Computer Supported Cooperative Work (CSCW)" der MuC und nach der Mittagspause die Session zum "Berufsbild Usability Professional". Schließlich hielt ich im dritten Track meinen eigenen Vortrag zur "Usability Evaluation von Mobile User Interfaces am Beispiel des JeNah-Guide". Zwischen den einzelnen Session blieb in den Pausen natürlich auch immer Zeit, um Gespräche in den Vorräumen zu führen oder die verschiedenen Informations- und Messe-Stände zu besuchen. Der Montag klang mit einer Abend-Veranstaltung in den "
Media-Docks" aus, bei der es ein reichliches und sehr schmackhaftes Buffet, sowie gute musikalische Unterhaltung gab. Hier wurde auch fleissig "genetzwerkt" und alte und neue Bekanntschaften gepflegt.
Der Dienstag begann mit einer Keynote der Usability-Professionals.
Gilbert Cockton versuchte - unter dem etwas sperrigen Titel "Load while Aiming, Hit?" und mit m.M.n. ungeschickten militärischen Metaphern - zu verdeutlichen, dass es einen neuen Ansatz bei Usability bedarf, nämlich schon bei der Auswahl der Mittel das Ziel im Auge zu haben und nicht erst im Nachhinein zu schauen, was und ob man denn das Ziel überhaupt erreicht hat. Danach hörte ich mir einige Fallstudien der "Usability Professionals" an, wobei ich den Vortrag zur "Web Globalization ... vergleichende User Experience einer internationalen Markenwebsite in Deutschland und China" besonders interessant fand. Es zeigt sich doch deutlich, dass andere Kulturen auch andere Bedürfnisse und Ansprüche an Websites haben. Am Nachmittag folgte eine weitere interessante Session, die sich mit der Integration von Usability-Engineering in agile Entwicklunsgprozesse beschäftigte. Neue Methoden beim Software-Engineering erfordern auch neue Methoden bei der Usability-Evaluation. Den restlichen Nachmittag und Abend nahm ich mir "frei" und besuchte den Strand von Travemünde...
Am Mittwoch begann der Tag wiederum mit Vorträgen der MuC zu Usability Engineering und zu Socialware und Online Communities. Weiterhin folgte ich zwei Systemdemonstrationen, bevor die Konferenz schliesslich mit einem Vortrag von
Prof. Ertl aus Stuttgart beendet wurde. Er zeigte die Notwendigkeit für Visualisierung von großen Datenmengen mit Hilfe der Computergraphik und untermalte dies mit einigen Beispielen aus seiner Forschungsarbeit. Schließlich wurden noch die Schlussworte zu den einzelnen Tagungen gesprochen und ein Ausblick auf das nächste Jahr gegeben, in dem die Tagungen in Berlin stattfinden werden (aber nicht mehr alle gemeinsam).
Fazit: Es waren für mich interessante Tage, ich habe einige neue Eindrücke gewinnen können und bin jetzt schon gespannt auf die nächste Konferenz. Nun bleiben mir noch sämtliche Tagungsbände zum Nachlesen der einzelnen Beiträge, knapp 2kg Papier ;-)
Und Lübeck ist eine sehr schöne Stadt, ich habe
einige Fotos gemacht.
TYPO3camp München - 2 Tage ganz im Zeichen von TYPO3
Kurz und gut: Es war toll!
Das
TYPO3camp in München hat alle Erwartungen übertroffen. Die Organisation war hervorragend und die Sessions durchweg interessant. Ca. 100 Leute trafen sich zum Erfahrungsaustausch, zum Netzwerken, zum Feiern und nicht zuletzt zum gegenseitigen Lernen und Lehren.
Die
Themen der Sessions reichten vom Einstieg in TYPO3 bis hin zu Requirements Engineering, es gab einen Ausblick auf die TYPO3-Zertifizierung und Darstellungen von versch. Websites, die mit TYPO3 umgesetzt wurden.
Die Räumlichkeiten im
SAE Institut boten allen nötigen Komfort, das WLAN hielt fast die ganze Zeit durch und es war für ausreichend Speis und Trank gesorgt.
Zusammenfassende Informationen wie Folien und Videos von den Sessions sollen wohl noch auf der
Mixxt-Seite veröffentlicht werden. Ansonsten gibt es natürlich im Netz auch einige weitere Berichte. Ich habe bei Friendfeed einen Raum eingerichtet, in dem Links und automatisch aggregierte Items zum TYPO3camp gesammelt werden:
friendfeed.com/rooms/typo3camp. Einfach bei Friendfeed anmelden und dem Raum beitreten.
Kurzum: Danke für ein tolles Event und ein großes Lob an die Organisatoren!
